CUNNAMA KOMMT NACH HAUSE, WILD EYES PREIS

Die Cervélo Athleten James Cunnama und Ruedi Wild werden beide Geschichte schreiben wollen bei der ersten Ironman Weltmeisterschaft, die auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.
8/29/2018
CUNNAMA

 Für Cunnama symbolisiert die Ironman 70,3 Weltmeisterschaft eine Rückkehr dorthin, wo alles für den Südafrikaner begann, der Triathlon in 2004 in Nelson Mandela Bay für sich entdeckte. „Die Herausforderung hat mich begeistert“, sagt James. „Es hat mich natürlich körperlich herausgefordert, das ist so bei Triathlons. Aber es hat mich auch dazu bewegt, neue Fähigkeiten zu lernen. Ich musste das Rennfahren und die Fahrradmechanik lernen und ich musste mehr über Kräfteeinteilung und Ernährung lernen. Es gibt so viele Dinge, die man richtig machen muss.“

James hat in letzter Zeit Vieles richtig gemacht. Nach viermonatigem Vaterschaftsurlaub, um für seinen neugeborenen Sohn und seine Frau – Cervélo Athletin Jodie Cunnama – zu sorgen, erhielt er sein Ticket zur Ironman Weltmeisterschaft im Oktober mit einer Drittplatzierung beim Ironman Hamburg, die eine persönliche Bestzeit auf der Radstrecke beinhaltete auf seinem  erzielt auf seinem Cervélo P5X,.

Das beeindruckende Podium im Juli war weit entfernt von seinen Anfangstagen in Nelson Mandela Bay. „Ich habe deutliche Erinnerungen daran, wie ich am Strand entlanggefahren bin und Krämpfe bekommen habe. Es gab auch kleine Verkehrsschwellen auf der Straße an Kreuzungen und ich konnte nicht drüberfahren!“ James lacht bei der Erinnerung.

WILD AUF DEN SIEG

Der Schweizer Ruedi Wild hatte auch eine starke Leistung im Juli. Seine Silbermedaille bei den ITU Langstrecken Triathlon Weltmeisterschaften repräsentiert ihm zufolge „eine der erfolgreichsten Leistungen meiner Triathlon-Karriere und auch eine meiner besten Bemühungen... Ich wäre natürlich gerne an der Spitze des Weltmeisterschaftspodiums gewesen, aber ich habe alles gegeben. Je mehr Konkurrenz man überwinden muss, desto größer ist die Zufriedenheit danach.“

Mit zwei bereits erklommenen Ironman 70,3 Podien in dieser Saison – in Dubai und Österreich – sieht der P5 und P5X Fahrer bereit aus, besonders nach wochenlangem Training in den Schweizer Alpen.