Im vergangenen Herbst haben sich unsere Botschafterin Reese Ruland und ihr Áspero für drei Tage epischen Terrains und Erkundungen zum Bears Ears National Monument abgesetzt. Und das nach einem 30k Trail Running-Rennen. Nach ihrer Rückkehr haben wir uns mit ihr getroffen, und natürlich werden wir diese Tour in unsere Liste aufnehmen.

Tag 1

Cedar Mesa Loop

Wir haben unser Lager am Muley Point aufgeschlagen. Diese Gegend ist spektakulär. Er liegt auf Cedar Mesa und überblickt den San Juan River, Arizona, Monument Valley, und von diesem Punkt aus ist fast ganz Süd-Utah zu sehen. Cedar Mesa ist öffentliches Land mit alten Ruinen, die von der Anasazi-Kultur vor über tausend Jahren hinterlassen wurden. 

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument
Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Wir haben das Lager verlassen und versucht, uns auf befestigtem Boden zu bewegen, da wir wussten, dass wir im Sand stecken und auf Teilen der Strecke sehr langsam vorankommen würden.

Da. Draußen. Ist. Keiner. 

Es war eine sehr, sehr einsame Fahrt. Wir sind nach rechts auf die Snow Flats Road abgebogen, und da hat das Abenteuer erst richtig begonnen. Das Gelände war leicht genug, und es schien, als würden wir 3 Menschen auf scheinbar 2 MTB und einem Fat Bike folgen. Obwohl wir sie nie gesehen haben, haben wir uns Geschichten darüber ausgedacht, wer diese Leute sein könnten. Irgendwann sind wir auf Sand gestoßen. Und nicht nur ein bisschen Sand, sondern Meilen über Meilen von tiefen Sandgruben. Hin und wieder bekamen wir eine grausame Pause und haben versucht, schneller zu werden, nur um dann ebenso schnell wieder in der Realität zu landen – in der Regel um eine schattige Ecke herum – in Form von, wie Sie erraten können, Sand. Irgendwie ist keiner von uns umgekippt, obwohl es Punkte schierer Angst gab. Es hat sich herausgestellt, dass das Auftreffen auf 9 Zoll Sand bei 20 Meilen pro Stunde tatsächlich erschreckend ist. Mein Fahrrad mit 650b x 47 hat sich SO gut geschlagen. Dieses Fahrrad ist teils Gravel Bike, teils MTB-Abenteuerfahrzeug. 

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Auf der Snow Flats Road ging es bergab bis Comb Wash. Wir stoppten an riesigen Schluchten auf beiden Seiten der Straße, die aus dem Nichts zu kommen schienen. Die Felsformationen und die absolute Abgeschiedenheit des Gebietes gaben uns das Gefühl, ganz allein auf der Erde zu sein. 

Comb Wash kam schnell auf uns zu, und wir haben uns auf streckenweises Tragen des Fahrrads eingestellt, obwohl wir bisher überhaupt nicht laufen mussten. Unseren 3 anonymen Amigos voraus war es nicht so gut gegangen, und wir sahen ihre Fußabdrücke überall. Zum Glück war Comb Wash eigentlich sehr angenehm und irgendwie nicht sandig. Stattdessen war es eine grandiose Gravel-Piste, auf der massives Steppen-Salzkraut wächst – unsere einzige Gesellschaft da draußen. 

Schließlich kamen wir auf die Valley of the Gods Road. Das ist eine unglaubliche Straße von 16 Meilen, auf der Tafelberge, Spitzkuppen, Pilzfelsen und Ähnliches zu bestaunen sind. Lady in the Tub Pillar war mein Favorit, weil ich in der Nacht vor der Fahrt eine winzig kleine Wanne im Felsen in der Nähe unseres Lagerplatzes gefunden habe und ... na ja ... Ich liebe Ironie. 

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Nach dem Valley of the Gods mussten wir den Moki Dugway erklimmen, der uns an der Straße zu unserem Lagerplatz entließ. Obwohl sie enorm steil war, DIESE ROUTE WAR HERRLICH. 

Wir kletterten, wir sahen, wir gingen zurück ins Lager und tranken ein Bier. Für die nächsten 4 Stunden haben wir nur gegessen. (Keine Übertreibung.) Und Pläne geschmiedet für Tag 2.

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Tag 2

Natural Bridges und Bears Ears

Heute waren unsere Beine … nicht gerade frisch. Also haben wir beschlossen, eine Runde über das Natural Bridges Monument zu drehen und dann den Gipfel des Bears Ears hoch, was doch etwas Kletterei war. Es stellt sich heraus, dass wir ein paar Abstecher gemacht haben, hauptsächlich um Beta für unsere nächste Tour zu bekommen, denn es wird eine nächste Tour geben. Auch dieses Gebiet ist ziemlich abgelegen. Wir haben nicht viele Leute draußen gesehen, und es gibt einfach so viel zu erkunden. 

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Tag 3

National Monument nach Grand Junction, CO 

Dies war eine Entscheidung in letzter Minute. Ich wollte, dass unsere Tour länger dauert UND ich wollte in den besten Ort zum Essen in Grand Junction gehen, TacoParty. Wir beschlossen, durch National Monument zu fahren, um dorthin zu kommen, und obwohl es heute alles Teerstraßen waren, war es trotzdem ein so angenehmer Tag auf dem Fahrrad. Es ist eine der atemberaubendsten Fahrten, die Art, bei der jede Ecke überwältigend ist und bei jedem Ausblick sieht man etwas Neues und Schönes. 

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument

Dinge, die wir aus dieser Reise gelernt haben:

In der Wüste dreht sich alles um die Perspektive. Alles sieht anders aus, je nachdem, wie und wo man die Dinge betrachtet. Bewegt man sich nur ein bisschen, wird eine ganz neue Erdschicht sichtbar, ein Turm wird zur Form von etwas Anderem – etwas Vertrautem.

Große Reifen sind so schön für Sand. Ich bin jetzt Level 10 Experte-Sandgrubenfahrerin. Wüsten, oder vielleicht auch nur Sand, verlangen von einem, dass man fokussiert, aber dennoch sehr flexibel und flüssig ist. 

Bringen Sie immer spezielle Leckereien für besonders schöne oder harte Abschnitte einer Fahrt mit. 

Sand. Kommt. Überallhin. 

Schützen Sie mehr Landflächen. Besuchen Sie sie. 

Eine geteilte Erfahrung ist wahrscheinlich eines der besten Dinge, die Sie für sich selbst tun können. Große Fahrten zu unternehmen, Erinnerungen zu schaffen, verrückt zu sein – das sind die Dinge, die Sie ein Leben lang in sich behalten können. Nehmen Sie sich einen Freund mit, gehen Sie auf Erkundungstour. Verschwenden Sie keine Zeit, Sie werden nicht jünger. Solange Sie leben, seien Sie so lebendig, wie Sie es nur sein können.

Reese Ruland und ihr Aspero erkunden das Bears Ears National Monument