INTERNER IRONMAN ERFÜLLT CERVÉLO MIT STOLZ

Jakub „Jakes“ Macel hat am Mont Tremblant mit 9:51:08 die zweitbeste Gesamtzeit seiner Ironman-Karriere hingelegt.
8/24/2018
Jakes

 Nachdem er in seiner M40-44-Altersgruppe das Schwimmen als fünfter beendete, preschte Jakes auf dem Zwei-Runden-Radkurs auf den zweiten Platz vor. Mit einer Fahrtzeit von 4:58:17,  erzielt auf seinem Cervélo P5X, landete er hierbei insgesamt auf Platz 25, was umso beeindruckender ist, wenn man bedenkt, dass 24 Profi-Sportler am Start waren. „Als ich nach dem Schwimmen das Gefühl hatte, noch sehr frisch zu sein und mich so aufs Fahrrad setzte, wusste ich, dass es ein guter Tag werden würde“, sagte Cervélos Spezialist für digitales Marketing nach dem Rennen.

Der 10. Ironman über die gesamte Distanz, den James nun während seiner Pilgerschaften absolvierte, „verlief 95 Prozent nach Plan“, fügte er hinzu. „Ich lag stets voll auf Kurs – 55 Minuten fürs Schwimmen, unter fünf Stunden auf dem Fahrrad und ein Lauftempo von 3:30-3:40 – aber auf den letzten 12 Kilometern hatte ich schwer zu kämpfen. Nach etwa 30 Kilometern der Laufstrecke schwanden meine Kräfte und ich wusste, dass ich eine Zeit lang gehen musste, um mich zu erholen und die nötigen Kalorien aufzunehmen. Das war mental sehr hart, weil ich wusste, dass es mich am Ende des Rennens viel Zeit kosten könnte. Da war es wichtig, weiterhin positiv zu denken. Glücklicherweise konnte ich nach einigen Minuten wieder  joggen und etwas später meinen Lauf fortsetzen.“


Letzten Endes führte dieser Kampf auf dem letzten Abschnitt dazu, dass Jakes aus den Top 4 seiner Altersgruppe herausfiel und mit seinem sechsten Platz hauchdünn an seinem Ziel, der Qualifikation für die  Ironman World Championship am 13 Oktober, vorbeischrammte. „Auch wenn ich mein Ziel, die Qualifikation für Kona, verpasst habe, bin ich aufgrund meiner Leistung dennoch stolz und glücklich“, sagte er. „Ich bin stolz, dass ich einen kühlen Kopf behielt, mich physisch und mental wieder erholte und bis zum Ziel nicht locker ließ.“ 

Natürlich ist auch die gesamte Cervélo-Familie stolz auf ihn. „Jakes hat während des Rennens, wie immer, alles gegeben. Deshalb sind wir unglaublich stolz auf ihn“, sagte Lesley Loughlin, Triathlon-Marketingchef, der in  Tremblant war, um Hunderte von teilnehmenden Cervélo-Sportlern zu unterstützen. „Und auch wenn er dieses Jahr in Kona nicht am Start sein wird, zweifeln wir nicht daran, dass er bald wieder da ist, um seine unter-10-Stunden auf der ‚Big Island‘ anzugehen.“

Dieses Vertrauen in Jakes ist berechtigt. „Ich liebe die Wettkämpfe und möchte, dass meine Kinder, während sie aufwachsen, sehen, dass ich Spaß habe und in Form bleibe“, sagte er. „Seit meinem ersten Ironman vor 10 Jahren haben meine Konkurrenten mich immer sehr unterstützt, und das bis heute. Sie gratulieren einem, wenn es gut läuft und ermutigen einen, wenn man leidet. Deshalb sieht man am Start auch Sportler so unterschiedlichen Niveaus. Es ist ein Sport, der dich sehr freundlich aufnimmt, und wir alle kennen das Hochgefühl nach einem tollen Rennen, genau wie die Enttäuschung nach einem harten Tag.“

Als erfahrener Athlet fügte Jakes hinzu, dass er „gelernt hat am Wettkampftag geduldiger zu sein und taktischer vorzugehen. Nicht mehr ‚Volldampf voraus!‘. Aber daran muss ich noch weiter arbeiten“.

Wenn Jakes Mut, Können und seine Leidenschaft für den Sport hierbei Indikatoren sind, dann wird aus dieser Arbeit garantiert ein Meisterwerk.